Die AG Bioinformatik und translationale Genetik am Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Charité beschäftigt sich insbesondere mit der Aufklärung monogener Krankheiten (Krankheiten, die durch DNA-Mutationen in einem einzelnen Gen ausgelöst werden). Dazu entwickeln wir benutzerfreundliche Software, die ohne IT-Kenntnisse verwendet werden kann. Unser Ziel ist es, dass die behandelnden Ärztinnen und Ärzte die Daten ihrer Patient(inn)en ohne die Hilfe von Computerspezialist(inn)en selber analysieren können.
Weitere Informationen:
Im Sommersemester 2026 bietet die Arbeitsgruppe wieder zwei Themen im Rahmen der Veranstaltung "Projektmanagement im Softwarebereich" an der Freien Universität Berlin an. Detaillierte Informationen dazu erhalten Sie nach einem Klick auf die Titel unten.
Am Freitag, 16.01.2026 um 16:00 Uhr findet eine virtuelle Informationsveranstaltung zu den zwei Themen statt. Eine Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung möglich.
Das Praktikum findet vom 09.03.2026 bis 01.05.2026 (open to discussion) überwiegend in Vollzeit statt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten im Vorfeld weitere Informationen über den Ablauf.
Dozent: Oliver Küchler [ Schreibt mir gerne
]
Teilnehmerzahl: 3-5
Zeitraum: 09.03.2026 bis 01.05.2026 (open to discussion)
Ort: Charité Campus Mitte, Invalidenstr. 97 (Homeoffice möglich)
Schwerpunkte: Entwicklung von Python-Anwendungen und Web-Apps auf Basis von Django und Vue.js
Qualitatives Profil:
Im Rahmen der Kooperation zwischen der AG Seelow (Bioinformatik & Translationale Genetik) und dem Institut für Medizinische Genetik und Humangenetik (IMGH) der Charité werden softwarebasierte Lösungen entwickelt, die Forschung und molekulardiagnostische Routinen unterstützen. Die folgenden Themen stellen mögliche Praktikumsprojekte dar, wobei die konkrete Schwerpunktsetzung in Abstimmung mit den Teilnehmenden erfolgt.
Am
Berlin Center for Regenerative Therapies (BCRT)
untersucht die Arbeitsgruppe von Dimitrios Wagner
neue CRISPR-basierte Strategien zur Zelltherapie. Ein in Zusammenarbeit mit dem PhD-Studenten
Viktor Glaser entwickeltes Skript dient der automatisierten Identifikation potenzieller Base-Editing-Zielstellen
im CD38-Gen.
Das Tool umfasst u. a.:
Im IMGH werden genetische Varianten routinemäßig anhand der ACMG-Kriterien (American College of Medical Genetics and Genomics) bewertet. Die Klassifikation erfolgt aktuell überwiegend manuell und ist zeitintensiv. Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung eines Software-Tools, das die Anwendung der ACMG-Regeln automatisiert unterstützt — einschließlich:
Die in der AG Seelow entwickelte Pipeline SnakeSplice dient der Analyse von Transkriptomdaten mit besonderem Fokus auf Splicing-Ereignisse. Sie basiert auf dem SnakeMake-Framework und umfasst bisher fünf Module:
Die Student:innen können wahlweise zu Hause oder in unseren Büros in Mitte arbeiten. Wir planen eine wöchentliche Fortschrittsbesprechung in unseren Büros mit den beteiligten Student:innen aus allen hier vorgeschlagenen Projekten.
Teilnehmerzahl: 2
Zeitraum: 09.03.2026 bis 01.05.2026
Ort: Charité Campus Mitte, Invalidenstr. 97 (Homeoffice möglich)
Schwerpunkte: Praktische Programmierarbeit (66 %), Erwerb von Soft Skills (34 %)
Qualitatives Profil: Programmieren (★★★★), Projektmanagement (★★), Biologie (★★)
Inhaltliche Beschreibung:
In der AG Bioinformatik und translationale Genetik wird eine Anwendung zur Analyse von DNA-Bindungsstellen entwickelt. Die Funktionalität umfasst unter anderem:
Die Anwendung ist zum Beispiel bei der Serverprozessierung von FABIAN-variant im Einsatz: https://www.genecascade.org/fabian/
Für diese Kommandozeilenanwendung soll im Rahmen des Softwarepraktikums eine Electron-Anwendung entwickelt werden: https://www.electronjs.org/
Erforderlich sind:
Das Praktikum wird von einem Diplom-Informatiker betreut. Während des Praktikums sind Studierende Teil der Arbeitsgruppe. Es wird Zugang zu einem Linux-Server und einer GitLab-Versionsverwaltung bereitgestellt. Wahlweise kann vor Ort am Charité Campus Mitte oder im Homeoffice gearbeitet werden. Das Praktikum ist nur in Vollzeit möglich. Es finden regelmäßige Termine zur Besprechung des Fortschritts statt.